MagierAndré Sarrasani
Seine ersten Zaubertricks waren eine
Geburtstagsüberraschung: Der damals
21-jährige André Sarrasani wollte seine
Mutter an ihrem 60. Geburtstag mit
magischen Momenten zum Staunen bringen.
Aus der Vorstellung im Kleinen wurde schnell
ein bühnenreifer Auftritt, denn Ingrid
Sarrasani war beigeistert vom ungeahnten
Talent ihres Sohnes. Beim Künstleragenten
Lee Pee Ville, selbst einst erfolgreicher
Illusionist, lernte er das Magierhandwerk;
später fand er Inspiration in Las Vegas,
der Welthauptstadt des Showspektakels.
Das Ergebnis: unverwechselbare eigen Kreationen, die der heute 37-Jährige in
vielen erfolgreichen Shows wie „Magic
Vision“, „Fantastische Vorstellungen“,
„Sensations“ und natürlich im Trocadero
Dinner-Variétheater Dresden einem
begeisterten Publikum präsentierte.
Für die jetzige Spielzeit hat André Sarrasani
erneut spektakuläre Großillusionen kreiert,
die nun ihre Premiere haben werden.
Unterstützt wird er dabei von einem seiner Tiger Tara oder Khan.
Comedy-Jongleur
Cotton McAloon
Jonglage? Ja, auf jeden Fall. Nicht umsonst
zählt Cotton McAloon zu den weltbesten
Artisten auf diesem Gebiet. Aber noch viel,
viel mehr: Cotton McAloon – das sind viele
Persönlichkeiten, die sich rasend schnell
abwechseln. So entsteht eine einzigartige
Comedy-Jonglage, bei der der Kalifornier
nicht nur Bälle und Keulen herumwirbelt,
sondern auch mit Gesten und einem
unnachahmlichen Kauderwelsch aus Deutsch
und Englisch jongliert. Für seine Show hat
der weitgereiste Künstler verschiedene
Kulturen unter die Lupe genommen und aus
deren liebenswerten Marotten ein Programm
zusammengestellt – verbal und nonverbal,
aberwitzig und interaktiv.
U-Showteam
Sie kommen aus der Ukraine und sie sind
Profis darin, ihr Publikum in atemloses
Staunen zu versetzen. Meistens befinden
sich die vier Frauen und acht Männer dabei
in der Luft: Sie zeigen an von der Decke
hängenden Bändern – so genannten Strapaten – akrobatische Glanzleistungen,
lassen sich auf unmöglich scheinende Weise
vom Partner nur mit der Kraft seiner Hände
in die Luft wirbeln und vollführen beein-druckende Darbietungen an der Russischen
Schaukel. Tempo, Körperbeherrschung und
höchste Konzentration verschmelzen zu
außergewöhnlichen Showeinlagen.
Isaev Group
Von Russland bis Italien, von Paris bis
Grenoble und Valencia – die verrückt-
wagemutigen Rollerblader der Isaev Group
lassen auf dem Parkett ihrem Publikum den
Atem stocken. 2005 kreierte Evgeny Isaev
im Großen Moskauer Staatszirkus dieses
rasante Schauspielkreiert und erhielt prompt
ein Engagement für die folgende Saison.
Ein Jahr später schon bekam die Truppe –
vier Männer und eine Frau – die Goldmedaille
beim internationalen Circusfestival „Citta di
Latina“ in Italien.
Auf insgesamt 40 Rollen zeigen sie bei
„Sarrasani Circussterne“, was man alles
aus Rollerblades herausholen kann – und
wie man sie auf atemberaubende Weise in
akrobatische Darbietungen integriert.
Mr. Chap
Vorsicht: Lachkrampfgefahr! Ganz ohne
Worte bringt der Pantomime Mr. Chap sein
Publikum dazu, sich ein neues Zwerchfell
zu wünschen. Janosz-Piopr Rossek, wie der
Comedian mit bürgerlichem Namen heißt,
wurde 1964 im polnischen Warschau
geboren. Von dort aus startete er seine
Karriere als „stummer Komiker“. Mr. Chap
macht ahnungslose Zuschauer zu Haupt-
akteuren auf der Bühne und entdeckt dabei
nicht selten einen neuen Stern am Komik-
himmel. Ob als verzweifelter Liebesfilm-
Regisseur oder als Möchtegern-Boxchampion
– es ist immer wieder faszinierend, wie
Mr. Chap seinen Darstellern auf spielerische
Art und Weise bisher unentdeckte komö-
diantische Talente entlockt.
Patrick Burke
Tierisch, komisch, gut. So präsentierte sich
bereits Vater John Burke mit seiner einzig-
artigen Seelöwen-Nummer im Programm des
Circus Sarrasani. 2010 tritt Patrick Burke mit
seinem tierischen Begleiter Roger in die Fuß-
und Flossenstapfen seines Vaters und dessen
Robbenfreunden. Patrick arbeitet seit vielen
Jahren als Tiertrainer und Dompteur und
präsentiert jetzt erstmals bei Sarrasani seine
umwerfend komische Golf- und Caddy-
Nummer, von der hier nur soviel verraten
sei, dass sein Partner ein knuffiger Seelöwe
mit haariger Schnauze und kesser Flosse ist
– und mit einem Happen frischen Fischs zu
fast jeder artistischen Spitzenleistung zu
bewegen ist. Und das bewegt auch das
Publikum – zumindest dessen Lachmuskeln!
Sarrasani-Ballett
Vom alten Ägypten mit Cleopatra und seinen
Mumien über die berühmten Bond-Girls
direkt in die Zukunft der Roboter: In dieser
Spielzeit begeistert das Sarrasani-Ballett
einmal mehr durch Wandelbarkeit und
überraschende Szenerien. Sechs Tänzerinnen
aus drei Nationen – aus der Ukraine, aus
Japan und aus Russland – zeigen ihr Können
in einer von Tanztrainer Marian Ilie kreierten
Choreografie. Alle sechs sind Meisterinnen
ihres Fachs und haben eine professionelle
Tanzausbildung. Die Arrangements der
Darbietungen schaffen jeweils ganz eigene
Bilderwelten und Geschichten, die den
Zuschauer sofort gefangen nehmen.
Erstmalig sind die jungen Tänzerinnen über
ihre Ballettauftritte hinaus auch in andere
künstlerische Nummern eingebunden – seien
Sie also gespannt!